Geld im Internet verdienen – Gewerbeuntersagung droht bei mangelnder Zuverlässigkeit

Vorurteile führen oft zu eingeschränkten Horizonten, auch wenn man nur Geld im Internet verdienen möchte: „Das brauch ich doch ohnehin nicht!“ „mein Steuerberater macht das schon!“ Ich rechne ohnehin über…… ab!“ Was aber kann dazu führen, dass dennoch eine Gewerbeuntersagung ausgesprochen wird?

Eigentlich sind Online- und Internetmarketer täglich mit wirtschaftlichen Sachverhalten befasst. Das ist vielen Marketern nicht unbedingt bewusst. Ein spezielles Marketing als Grundlage für den Vertrieb der eigenen Produkte oder der Tätigkeit als Affiliate ändert nichts an der Anforderung einer kaufmännischen Betriebsführung, auch wenn der Betrieb sich im eigenen Wohnzimmer mit Hilfe eines Notebooks abspielt.

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Gewerbetreibender oder Freiberufler?

Bereits überdurchschnittlich oft erhaltene Provisionen können einen „Freiberufler“ gewerbesteuerpflichtig machen

Bereits bei der Gewerbeanmeldung sollte geklärt werden, ob es sich bei der neuen Tätigkeiten um die eines Gewerbetreibenden oder doch um eine freiberufliche Tätigkeit handelt.

Ähnlich einer Aufzählung ähnelt die in einem Katalog zusammengefassten nicht gewerblichen Berufe im Einkommenssteuergesetz, wodurch die Bezeichnung „Katalogberufe“ entstand. Das Steuerrecht definiert in § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 Einkommensteuergesetz die freiberufliche Tätigkeit als: „selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit“. Diese Katalogberufe beziehen einerseits Einkünfte aus einer selbstständigen Tätigkeit, unterliegen aber andererseits nicht der Gewerbeordnung und damit nicht der Gewerbesteuer.

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