Steinmeier bedankt sich

Kamera aus - Mundschutz ab. Ein Video der Szene sorgt nun für Aufregung | Bild: YouTube Video-Scan

Anlässlich des internationalen Kindertages hat sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei Familien für ihren Einsatz in der Corona-Pandemie bedankt.

Der oberste Repräsentant des deutschen Staates kann sich aber die Hände reiben und selber Dank in Empfang nehmen. Dank von seinem eigentlichen Herrn, der Bourgeoisie. Mithilfe eines nicht erwarteten Virus (COVID-19), der mit Angst gewürzt verbreitet wird, insbesondere Medial, konnten Disziplinierungsmaßnahmen getestet und ausgewertet werden.

Viele linke Organisationen haben in dieser Situation vergessen, dass der Staat kein unabhängiges Organ sondern eine Geißel, zur Durchsetzung von Interessen ist. Sie hat, und das muss man kritisch feststellen, den Protest der neofaschistischen AfD überlassen. In der gegenwärtigen Situation werden vielen Maßnahmen Verständnis entgegen gebracht. Verständnis wird auch gegenüber den Demoteilnehmern von rechten Aufrufen zum Ausdruck gebracht. Die seien ja gar keine Faschos (siehe Arbeit-Zukunft). Wer jedoch den rechtspopulistischen und neofaschistischen Organisationen folgt muss sich im Klaren sein, dass es „ein bisschen schwanger“ nicht gibt. Allerdings müssen wir Kommunisten und politisch links stehenden Genossen uns vorwerfen lassen, dass wir gar keine Alternative angeboten haben. Wir haben der AfD und Konsorten freiwillig das Feld überlassen. Von einem Wunsch, sich an die Spitze einer Bewegung zu stellen, einmal ganz abgesehen.

 

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Über Heinrich Schreiber 35 Artikel
Als inzwischen „Best Ager" ist die berufliche Vita schon etwas umfangreicher. Gelernter Photokaufmann, tätig als Werkzeug- und Kopierschleifer im Einzelakkord, aber auch viele Jahre als selbständig tätiger  Wirtschaftsberater waren Heinrich's beruflichen Herausforderungen. Bereits im Alter von 13 Jahren ist Heinrich mit Polizeigewalt bei einer Demonstration in der Kieler Innenstadt in Berührung gekommen. Das hat ihn sehr früh politisiert und seine Aktivitäten in der Gewerkschaftsjugend, der Roten Garde Kiel/ML und später KPD/ML waren logische Konsequenz. Heute begleitet er als leidenschaftlicher Hamburger das politische Geschehen und kommentiert aus marxistisch-leninistischer Sicht.