SENIOR LIFE SETTLEMENTS (SLS) Ein lukratives Investment

Natürlich besteht bei der Suche  nach hochrentablen Investments und Kapitalanlagen immer wieder die Frage, welches Risiko kauft man sich ein. Im Bereich von Aktienkäufen gibt es die Möglichkeit die erwartete Kurssteigerung mit „Put“-Käufen abzusichern (also zu hedgen).  Bei Käufen von Antiquitäten oder Oldtimern etc. muss man sich auf Erfahrungswerte verlassen. Eine Absicherung gibt es da nicht. Aber es ist unbestritten, gute Käufe können überdurchschnittliche Renditen versprechen. Ein non plus ultra stellt gegenwärtig die Investition in Verbindung mit SENIOR LIFE SETTLEMENTS (SLS) dar.

Bekanntermaßen werden in den USA und Kanada Altersabsicherungen über Fonds und Lebensversicherungen realisiert. Lebensversicherungen idealerweise deshalb, um mit der Todesfallabsicherung die Hinterbliebenen abzusichern. Senior Lebensversicherungen werden aber auch dazu genutzt, um jene Kosten, die zu Lebzeiten nicht bezahlt werden können oder schlicht und einfach nicht vorhersehbar waren, im Versicherungsfall (nach dem Tod der versicherten Person) zu bezahlen. Der Anspruch auf Auszahlung wird also an Altenheime, Krankenhäuser und andere Organisationen abgetreten, die dann die Behandlungs-, Heim und andere Kosten übernehmen. In diesem Fall werden die Heime und Organisationen in die Police als neuer Bezugsberechtigter eingetragen. Die haben damit zwar noch keine Liquidität, aber wissen sich dennoch zu helfen. 

Factoring bzw. Weiterverkauf ist das Zauberwort. 

Factoring ist auch in Deutschland ein durchaus üblicher Weg, kurzfristige Forderungen zu finanzieren. Der Ankauf von Lebensversicherungen, wie in den USA und Kanada, ist mir hier in Europa in einem derartigen Umfang noch nicht vorgekommen. Aber in der „Neuen Welt“ sind solche Engagements seit zwei Jahrzehnten durchaus üblich (inzwischen mehr als 150 Milliarden Dollar) und die Übertragbarkeit des Anspruchs auf Auszahlung an neue Geldgeber (Kapitalanleger) inzwischen auch höchstrichterlich geregelt.

Aber was die Institutionellen können, lässt sich für den privaten Anleger durchaus auch darstellen.

Berechnungsgrundlage ist grundsätzlich die Versicherungssumme. Alle Versicherungs- verträge die hier „gehandelt“ werden, bewegen sich in einer Größenordnung von 1 Million und höher, bezogen auf die Versicherungssumme. Es ist durchaus denkbar, einen einzelnen Vertrag zu erwerben, aber auch der bewegt sich, wenn man die Erwerbskosten mal betrachtet, schon nicht mehr in der Gruppe der „Kleinanleger„. Idealerweise erwirbt man ohnehin mehrere Verträge, weil auch hier von der Altersstruktur eher eine Mischkalkulation gemacht wird.

Welche Verträge werden gehandelt?

  • Die US-Versicherungsgesellschaften. Alle für ein derartiges Investment herangezogenen Verträge werden ausschließlich geführt von Versicherungsgesellschaften die gem. Standard & Poors ein Rating von „A-“ und besser besitzen!!
  • Die Versicherungssumme (face value) ist die Auszahlungssumme im Todesfall. Diese Summe steht bereits fest, denn US-Lebensversicherungen unterliegen im Gegensatz zu anderen Investments keinerlei Marktschwankungen. Der Erwerber (Kapitalanleger) erhält einen unwiderruflichen Anspruch auf Auszahlung und kann nicht durch einen Dritten verändert werden.
  • Die Altersstruktur der Versicherten bewegte sich bei dem mir vorgelegten Portfolio bei 77 Jahre und älter. Zu jedem Versicherten lagen Hinweise zum Gesundheits- und Pflegezustand vor. Die Durchschnittliche Lebenserwartung der Versicherten lag hier bei 2 bis 8 Jahren (im Mittel bei 5 Jahren). Bei anderen Angeboten können andere Berechnungen möglich sein. Beim Ankauf können die Altersgruppen ggf. vorgegeben werden, was möglicherweise auf den Kaufpreis Auswirkung hat.
  • Die Versicherungsprämien müssen vom Erwerber (Kapitalanleger) weiter bezahlt werden und betragen 3-4% der Versicherungssumme p.a..
  • Die Versicherungsverträge sind i.d.R. 2 Jahre und älter und damit nicht mehr anfechtbar. Die Prämie wurde bisher (bis zum Erwerb durch den Kapitalanleger) voll und unwiderruflich einbezahlt.

So rechnet sich eine Investition

Versicherungs-/Todesfallsumme                                1.000.000

Kaufpreis                                                                        340.000

Prämienhinterlegung bei Kauf                                          80.000
für 2 Jahre im Voraus (3-4% p.a.)

Gesamterwerbskosten                                                420.000

Alle Angaben in US-Dollar

Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 3 Jahren beträgt der Gewinn 540.000,-
Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 4 Jahren beträgt der Gewinn 500.000,-
Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 8 Jahren beträgt der Gewinn 260.000,-

Der Gewinn (Erlös aus Versicherungsleistung) ist in Deutschland steuerfrei! Mögliche Steuerzahlungen müssen aber im konkreten Wohn- und Geschäftssitz des Kapitalanlegers geklärt werden (z.B. bei ausländischen Anlegern und Investoren).

Pakete in Form von Kommanditanteilen schnüren

Die Mindestversicherungssumme (face value) als Auszahlungsbetrag beträgt 1 Million Dollar. Eine Größenordnung, deren Ankauf nicht jeder Investor (Kapitalanleger) realisieren kann oder möchte. Hier kann auf ein Bündeln mehrerer Anleger in einer Kommanditgesellschaft zurück gegriffen werden (Investor wird Kommanditist). Bedingt durch Vorgaben der BAFin (Bundesamt für Finanzdienstleistungen) werden max. 19 Kommanditisten in jeweils einer Gesellschaft zusammen gefasst. Dies ermöglicht auch Anleger bereits mit einem Volumen von 50 bis 100.000 Euro (wird dann als KG-Beteiligung eingebracht) ein solches Engagement einzugehen.

 

Information für Anleger und Vermittler

Grundsätzlich werden alle Engagements über einen Hamburger Rechtsanwalt abgewickelt (alternativ steht mir auch ein entsprechender Ehrenberufler in Berlin zu Verfügung). Adressen gebe ich gerne persönlich bekannt. 

Provisionen und Honorare sind im Erwerbspreis bereits einkalkuliert. Kosten für die Kommanditbeteiligung, ggf. auch für die Gründung einer eigenen bzw neuen Kommanditgesellschaft, kommen noch hinzu.

Vermittleranfragen sind gerne gesehen und werden auch kollegial (ggf. diskret) eingebunden. 

Für weitere Informationen bitte ich um Kontaktaufnahme über folgende E-Mail:

sls [at] HeinrichSchreiber [dot] com

Ihr
Heinrich Schreiber 

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2 Gedanken zu “SENIOR LIFE SETTLEMENTS (SLS) Ein lukratives Investment

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      Das mag man sehen wie man will, Kapitalanlagen kennen keine
      Moral und auch in diesem Geschäft gibt es viele Betrachtungen,
      die durchaus positiv sind

      Heinrich

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